Sicherheitsmaßnahmen aus dem Kooperationsvertrag konsequent vorantreiben
Die aktuelle Kriminalstatistik für Gelsenkirchen zeigt ein differenziertes, zugleich aber alarmierendes Bild.
Die Gesamtzahl der Straftaten ist 2025 zwar um 6,9 Prozent auf 23.952 Fälle gesunken. Gleichzeitig ist bei den schwersten Delikten ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Die Zahl der Mord-, Totschlags- und fahrlässigen Tötungsdelikte stieg von sechs Fällen im Vorjahr auf 21 Fälle im Jahr 2025. Auch die Gewaltkriminalität insgesamt nahm auf 1.204 Delikte zu, ein Plus von 7,3 Prozent. Besonders auffällig ist der Anstieg beim Raub im öffentlichen Raum mit einem Zuwachs von 16,6 Prozent.
Die CDU hat im Kooperationsvertrag vereinbart, die Videoüberwachung im Stadtgebiet bis zur maximal zulässigen rechtlichen Grenze auszubauen. Dabei soll eine enge Abstimmung mit der Polizei erfolgen, um weitere besonders schutzbedürftige Orte zu identifizieren und gezielt in den Fokus zu nehmen.
Darüber hinaus ist festgehalten, den Einsatz KI-gestützter Systeme auf Spielplätzen, Schulhöfen sowie weiteren sensiblen Bereichen auszuweiten. Ziel ist es, diese Orte besser zu schützen und bestehende Sicherheitsstrukturen sinnvoll zu ergänzen.
„Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die vereinbarten Schritte notwendig sind. Entscheidend ist jetzt, dass die Umsetzung konsequent und zügig erfolgt.“, erklärt Antonela Sculija, Vorsitzende der Jungen Union Gelsenkirchen.