JU GE diskutiert mit dem Jobcenter über die Zukunft der Grundsicherung

Austausch zu den aktuellen Herausforderungen des Arbeitsmarktes

Im Mittelpunkt standen die geplanten Reformen der Bundesregierung, die Situation in Gelsenkirchen sowie die Frage, wie mehr Menschen nachhaltig in Beschäftigung gebracht werden können.

 

Die Diskussion machte deutlich, dass Gelsenkirchen aufgrund der hohen Zahl an Leistungsbeziehenden vor besonderen Herausforderungen steht. Gleichzeitig wurde sichtbar, welche wichtige Arbeit das Jobcenter täglich leistet, um Menschen zu beraten, zu qualifizieren und auf dem Weg in Beschäftigung zu begleiten.

Für die Junge Union Gelsenkirchen ist klar: Ein starker Sozialstaat bedeutet, Menschen zu unterstützen, wenn sie Hilfe benötigen. Gleichzeitig muss das Prinzip des Förderns und Forderns wieder konsequent gelebt werden. Sozialleistungen sollen absichern und Chancen eröffnen, dürfen aber den Anreiz zur Aufnahme einer Beschäftigung nicht schwächen. Ziel muss es sein, Menschen möglichst schnell und nachhaltig in Arbeit zu bringen und ihnen dadurch neue Perspektiven zu eröffnen.

„Gerade in Gelsenkirchen sehen wir, wie wichtig eine aktive Arbeitsmarktpolitik ist. Unterstützung und Eigenverantwortung gehören zusammen. Wer Hilfe benötigt, muss sie erhalten – gleichzeitig erwarten wir, dass zumutbare Möglichkeiten zur Arbeitsaufnahme und Qualifizierung konsequent wahrgenommen werden. Das Prinzip des Förderns und Forderns ist dafür der richtige Maßstab“, erklärte Antonela Sculija, Kreisvorsitzende der Jungen Union.

Die Junge Union Gelsenkirchen bedankt sich beim Jobcenter für den offenen Austausch und die praxisnahen Einblicke. Solche Gespräche sind wichtig, um politische Entscheidungen an den tatsächlichen Herausforderungen vor Ort auszurichten und gemeinsam Lösungen für einen starken Arbeitsmarkt zu entwickeln.