Junge Union Gelsenkirchen fordert OB Baranowski auf, seine Tagträume aufzugeben und in existierende Strukturen der Westfälischen Hochschule zu investieren.


Nach dem endgültigen Ausstieg aus der Steinkohleförderung im Dezember 2018 gilt es auch in Gelsenkirchen den Fokus auf die Bildung und Ausbildung junger Menschen zurichten. Mit der Westfälischen Hochschule im Norden verfügt die Stadt bereits über eine Institution, die bislang seitens der Stadtverwaltung und des Oberbürgermeisters nur stiefmütterlich in die Zukunftsplanung unserer Heimat einbezogen wurde. Unzureichende Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, fehlende Wohn- und Lebensmöglichkeiten für Studierende sind nur zwei Beispiele, die verbessert werden müssen. Vielmehr noch hat der Oberbürgermeister mit dem substanzlosen Vorschlag einer Universitätsansiedlung seine fehlende Wertschätzung unserer WH gegenüber einem breiten Publikum bekundet.

Wir fordern den Oberbürgermeister dazu auf, von seinen Tagträumereien abzurücken und sich mit den Akteuren der Westfälischen Hochschule an einen Tisch zu setzen. Dabei wird er in Erfahrungen bringen können, dass der Ausbau der Hochschule und die Integration neuer Studiengänge, das Einbinden und Ansiedeln von außeruniversitären Institutionen (bspw. Fraunhofer-Institut) bis hin zu einrichtungsübergreifenden Projektentwicklungen und Realisierungen schon heute möglich sind. Diese Strategie verspricht den Hochschul- und Forschungsstandort Gelsenkirchen wettbewerbsfähiger zu machen und wird für wichtige wirtschaftliche Impulse sorgen können. Erst wenn diese Investitionen erfolgreich umgesetzt worden sind, kann über weitere Ergänzungen diskutiert werden.

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