#stehauf gegen Antisemitismus in unserer Stadt!

Junge Union fordert Städtepartnerschaft mit Israel

Junge Union Gelsenkirchen unterstützt Aktionstag der CDU unter dem Motto #stehauf gegen Hass und Hetze gegenüber Jüdinnen und Juden!

Genauso wie viele Menschen in unserer Heimatstadt, waren wir als Junge Union von den Bildern vor der Gelsenkirchener Synagoge schockiert, als ein Mob antisemitische Parolen skandierte und offen den Hass gegen das jüdische Leben in Gelsenkirchen zeigte. Gerade das Wissen, dass es wohl nur den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zu verdanken war, dass es bei diesen unsäglichen Verhalten geblieben ist und nicht noch schlimmeres passieren konnte. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Gelsenkirchen Julian Pfeifers findet deutliche Worte: „Ich war von diesem Video fassungslos und gleichzeitig zeigten die Bilder das große Problem in unserer Gesellschaft. Der Konflikt im Nahen Osten wird dazu missbraucht den eigenen Hass auf die Straße zu tragen! Diesmal waren es islamisch-nationalistische Menschen, beim nächsten Mal können es Rechtsnationale sein. Wir alle haben die Anschläge in den letzten Jahren noch in Erinnerung. Antisemitismus hat keine Nationalität, sehr wohl unterscheiden sich die Ausprägungen und Reproduktionen, die ohne Vorbehalt auf den Tisch gebracht werden müssen. Als Junge Union Gelsenkirchen haben wir uns gefragt, wie wir damit umgehen sollen oder vielmehr müssen. Ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen ist für uns ein richtiger, aber nur ein erster Schritt! Der Hass und die Hetze gegenüber Jüdinnen und Juden sitzt bei sehr unterschiedlichen Personengruppen milieuübergreifend tief. Diesem Problem lässt sich nur durch weitreichende und langwirksame Aktionen beikommen. Deshalb fordern wir heute die Stadt Gelsenkirchen auf aktiv eine Städtepartnerschaft in Israel zu forcieren und dies unmittelbar anzugehen! Das Ziel ist klar: Durch städtische Partnerschaften können z.B. Austauschprogramme auf kommunaler Ebene umgesetzt werden, Netzwerke können Synergien schaffen und soziale oder interkulturelle Problemlösungen in die Gesellschaft vor Ort getragen werden“, so Julian Pfeifers abschließend. Wir setzen uns für einen langanhaltenden Dialog direkt vor Ort ein und geben Antisemitismus keine Chance!

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