Archiv

16.02.2016

Junge Union diskutiert über den Jugendamtsskandal in Gelsenkirchen

„Der Jugendamtsskandal in Gelsenkirchen. Ein Zwischenstand“

„Der Jugendamtsskandal in Gelsenkirchen. Ein Zwischenstand“

„Der Jugendamtsskandal in Gelsenkirchen. Ein Zwischenstand“ so lautet die Überschrift zu dem am 16. Februar 2016 stattgefundenen Informationsabend der Jungen Union Gelsenkirchen.

 

Als Referent stand dabei Sascha Kurth, Geschäftsführer der CDU-Ratsfraktion Gelsenkirchen und Mitglied im Ausschuss zur Untersuchung von Fehlverhalten im Kontext der Gelsenkirchener Jugendhilfe (AFJH), zur Verfügung. Er schilderte dabei zunächst die durch Monitor-Berichterstattung bekannt gewordenen Sachverhalte, wonach Herr Alfons Wissmann (SPD)  als Jugendamtsleiter in Gelsenkirchen und sein Stellvertreter Herr Thomas Frings (SPD) „Kasse mit Kindern im Ausland“ gemacht haben.

 

Anschließend ging er ausführlich auf die Themen Überbelegung, Abrechnung über den Kinderschutzbund, mögliche Interessenskonflikte im Jugendamt, Nebentätigkeiten und Genehmigung  dieser ein. Er stellte dar, welche Themen bereits als abgearbeitet gelten und welche in den nächsten Sitzungen noch untersucht werden.

 

Auch das Verhalten der SPD im Ausschuss, die mit ihrer Mehrheit die Regeln im Ausschuss scheinbar nach Belieben ändert (Reihenfolge der abzuarbeitenden Themen, einzuladende Gäste usw.), ist kritisch beleuchtet worden.

 

Wird Herr Wissmann aussagen? War die Entscheidung mit Herrn Wissmann einen Aufhebungsvertrag zu schließen sinnvoll? Wie lange könnte die Untersuchung  bzw. Aufarbeitung des Skandals noch dauern? Ist mit einer vollständigen Aufklärung zu rechnen? Ist die von der SPD beschlossene Reihenfolge der abzuarbeitenden Themenblöcke zielführend? Welche Personen könnten zur Aufklärung beitragen und welche werden noch als Gäste geladen?

 

Diese und viele weitere Fragen wurden dabei von den Mitgliedern der JU und interessierten Personen aufgeworfen, über die anschließend diskutiert worden ist.